Chronik bis 1985

 
Inhalt
 

 

 

Schon in alter Zeit bereitete die Brandbekämpfung den Menschen große Sorgen. Brände und Naturkatastrophen haben die Bevölkerung dazu gezwungen, Vorsorge zur Brandbekämpfung und Hilfeleistungen zu treffen.
So geschah es auch in Lohnsburg das sich beherzte Männer zusammentaten und die Feuerwehr gründeten.
Der erste Hauptmann war der damalige Gastwirt Franz Schachinger in Lohnsburg und sein Schriftführer und Kassier der Kaufmann Johann Springer aus Lohnsburg. Sie konnten bei der Gründung 81 Gründungsmitglieder in die Liste eintragen.

Neben den zahlreichen Bränden, welche wir in der Brandstatistik verzeichnet haben, rückte unsere Feuerwehr bei vielen öffentlichen Feierlichkeiten aus, sodass bereits am 16. Juni 1892 das erste Mal bei der Fronleichnamsprozession mit Helm und Ausrüstung ausgerückt wurde.

Im selben Jahr wurden einem Unglück zufolge, welches sich beim Brand des Wastl Häusl in Mitterberg zugetragen hatte, Einweiser, heutzutage Lotsen bestellt. Als die ersten Einweiser wurden Herr Hammerer, Edtfedlbauer und Herr Josef Haslinger nominiert.


Erstellung des 1. Einsatzplanes und Sanitäts Schulungen
Bereits am 1. März 1893 wurde für das Anwesen der Heilmühle in Kramling in der Volksschule Lohnsburg ein Einsatzplan erstellt und Sanitäts Schulungen durchgeführt. Auch wurden schon damals den Knaben der 2. Klasse der Volksschule Arbeiten mit der Spritze gezeigt und erklärt.

Bei einem Brand am 18. Mai 1893 in Kohleck, Gemeinde Waldzell, konnte unsere Feuerwehr den Brandplatz mit der Spritze nicht erreichen, da diese für die damaligen Hohlwege zu breitspurig war.

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1. Turmübung am 18. Juni 1893
Um 3 Uhr nachmittags Sammlung beim Kirchenplatz. In Gegenwart des Bürgermeisters wird eine kleine Musterung vorgenommen. Zu dieser Übung wurden auch die Feuerwehren aus Waldzell und Schildorn geladen. Die Spritze nahm beim Schlachthaus Aufstellung. In 1 bis 2 Minuten war das Wasser bis zur Turmdachlaterne geleitet. 7 Minuten nach Abfahrt vom Spritzenhaus konnte vom Turm aus schon gespritzt werden.
Während der Übung ergaben sich folgende interessante Ergebnisse: 1. Der Druck des bis zur Laterne emporgetriebenen Wassers reichte hin, um im 2. Schlauch (2. Schlauchlinie) das Wasser so weit zu werfen, als das mit dem Pumpen erreicht wurde.
2. Wird aus beiden Schlauchlinien zu gleicher Zeit gespritzt, erscheint bei der Laterne kein Strahl, wenn oben das enge Mundstück angeschraubt ist, ein schwacher, wenn sich das weitere daran befindet. Demnach dürfte im Falle eines Turmdachbrandes mit der 2. Schlauchlinie nicht gearbeitet werden.
3. Befindet sich das enge Mundstück am Schlauch, so kann von der Laterne aus der Kirchenplatz, das Schulhaus, Springer- und Schachinger Haus mit Wasser überschüttet werden.

 

Am 10. Februar 1895 wurde der 1. Feuerwehrball abgehalten. Die Nachbarsfeuerwehren von Schildorn, Neundling und Waldzell waren stark vertreten.

Im Jahre 1896 wurde die Feuerwehr in 3 Feuerwehren aufgeteilt und zwar FF Kobernaußen und FF Riegerting. Am Sonntag, dem 15. 3. 1896 war eine Versammlung wegen der zu gründenden Feuerwehr Kobernaußen, welche mit Erlass vom 17. 4. 1896 der k.u.k. Stadthalterei bescheinigt wurde. Gewählt wurden zum Hauptmann Johann Schrattenecker, Wirt in Stelzen, zum Hauptmann Stellvertreter Michael Gadermeier, Bauer in Felling und zum Schriftführer Sebastian Annegg, Lehrer in Kobernaußen.

 

Am 19. 4. 1896 war eine Besprechung in Riegerting wegen der Errichtung der FF Riegerting um welche sich Herr Buttinger, Bauer in Schacher, besonders bemühte.

 

Im selben Jahr wurden auch gleich mehrere Löschteiche im Gemeindegebiet ausgegraben und ihrer Bestimmung übergeben.

Am 22. Jänner 1899 wurde der Beitritt zur OÖ. Unterstützungskasse für verunglückte Feuerwehrmänner beschlossen.

Am 3. Dezember wurde eine Feuerwehrbücherei eingerichtet und eröffnet, welche 14 Bände im Besitze hatte.

Im darauffolgenden Jahr am 19. August 1900 wurde von der Firma Gugg in Braunau eine neue Spritze gekauft. Die alte wurde nach Kemating gebracht, nachdem auch dort eine neue Feuerwehr gegründet werden soll.

Am 2. Dezember war auch schon eine Versammlung der Ortschaften Kemating, Helmerting und Schauberg wegen der Gründung der Feuerwehr Kemating.
Zum Hauptmann wurde Franz Hohensinn, Gastwirt in Kemating und zum Stellvertreter Georg Schoibl gewählt.
Im Jahre 1901 wurden die Feuerwehren von der k.u.k. Steuerbehörde von den Äquivalentgebührten befreit und brauchten keinen Vermögensnachweis mehr zu erbringen.

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25 jähriges Gründungsfest und
Denkmalenthüllung
Seeburger-Denkmal

Am 15. und 16. 7. 1905 feierte unsere Feuerwehr ihr 25jähriges Gründungsjubiläum, welches zugleich das Bezirksfeuerwehrfest war. Zu diesem Fest sind insgesamt 35 Feuerwehren mit 836 Mann und 3 Gastmusikkapellen gekommen. Am Festtag wurde das Seeburger Denkmal beim Spielergute in Schönberg enthüllt. Herr Seeburger, Baumeister in Waldzell zog sich am Brandplatz des Spielergutes durch einen umstürzenden Kamin tödliche Verletzungen zu.


Kriegsjahre 1914 -1918
24 Wehrkameraden mussten zum 1. Weltkrieg ins Feld einrücken. Leider mussten 6 Kameraden ihr Leben für das Vaterland lassen und zwar: Georg Putz, Fossing; Josef Bader, Felling; Johann Augustin, Fossing; Franz Karrer, Schrattenbruck; Johann Reiter, Lohnsburg und Martin Gadermeier, Lohnsburg.
Am 10. Juli 1921 nahm unsere Feuerwehr an der Kriegerdenkmalenthüllung teil.


Einteilung der Feuerwehrsprengel
Am 2. Oktober 1921 fand eine Feuerwehrsitzung der 4 Feuerwehren der Gemeinde Lohnsburg statt, bei der die Sprengel genau eingeteilt wurden.

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Einführung der Feuerwehrpässe
Bei der Jahreshauptversammlung am 22. Jänner 1922 wurde die Einführung der Feuerwehrpässe beschlossen. Bei dieser Versammlung wurde auch der Bau eines Schlauchturmes und eine Veranstaltung, sprich Familienabend, erörtert.


1. Fachkurs in Ried
Am 29. Juni 1922 fand in Ried ein Fachkurs der Feuerwehren des Kreises Ried statt. 16 Mann unserer Feuerwehr nahmen daran teil.


1. Florianifeier
Am 4. Mai 1924 rückte die Feuerwehr vollzählig aus. Es schlossen sich auch sämtliche Feuerwehren der Gemeinde Lohnsburg und die Musikkapelle an.


Ankauf bzw. Einweihung der. Motorspritze
Am 8. Mai 1927 wurde die 1. Motorspritze von der Firma Gugg in Braunau zum Preis von S 10.000,- gekauft. Die Geldmittel wurden teils durch Geldspenden (Jagdgesellschaft S 2500,-) teils von der Gemeinde aufgebracht. Am selben Tag der Einweihung am 4. September 1927 hatte diese um 10 Uhr nachts beim Wenzlbauer in Mairing ihre erste Feuerprobe zu bestehen.

Feuerwehrutensilien aus dem Gründerjahr

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50 jähriges Gründungsfest
Am 5. Juli 1931 feierte unsere Wehr ihr 50 jähriges Bestehen. Am Vorabend um 8 Uhr Dekorierungsfeier, Fackelzug mit Zapfenstreich und Konzert. Trotz des schlechten Wetters konnten am Festtag 13 Feuerwehren mit insgesamt 430 Mann empfangen werden.

Auftragsbestätigung der Fa. Gugg

Am 12. Juli 1933 entschloss man sich, nachdem die alte Pumpe den Anforderungen nicht mehr entsprach, von der Firma Gugg in Braunau eine neue 3-stufige Pumpe zum Preis von S 2.100,- zu kaufen.

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Seeburger-Gedächtnisfeier
10 umliegende Feuerwehren und 2 Musikkapellen nahmen geschlossen trotz strömenden Regens an dieser Feierlichkeit teil.

Durch den persönlichen Einsatz des Wehrführers Fischer und des Bürgermeisters Hans Vorhauer konnte am 24. Juli 1939 eine neue tragbare Motorspritze der Firma Gugg in Braunau angekauft werden.

In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 mussten zahlreiche Wehrkameraden zum Kriegsdienst einrücken. Leider kehrten 9 Kameraden nicht mehr in die Heimat zurück und mussten ihr Leben im Feindesland hinopfern. Es sind dies: Georg Berger, Lohnsburg; Johann Zeilinger, Schmidham; Christian Danner, Lohnsburg; Josef Aschenberger, Schönberg; Hermann Buttinger, Frankenburg; Josef Karrer, Schmidham; Josef Emprechtinger, Lohnsburg; Rudolf Burgstaller und Alois Zeilinger, Hochkuchl.


Ankauf des 1. Feuerwehrautos
Am 18. April 1946 wurde unter Wehrführer Gadermeier, Sieber in Felling, ein Feuerwehrauto von der Firma Steiner in Ried zum Preis von S 500,- gekauft. Die Finanzierung erfolgte mittels Geld- und Holzspenden. Nach den Aufbauarbeiten am Feuerwehrauto des Oswald Wieländner, Mechanikermeister und Johann Wiesmaier, Tischlermeister in Lohnsburg konnte 1 Jahr später das Auto fertiggestellt und eingeweiht werden. 20 Feuerwehren und 2 Musikkapellen kamen am 6. Juli 1947 zu dieser Feierlichkeit

Der Anhänger mit der Schlauchhaspel wurde ebenfalls vom Wieländner aufgebaut. Die Räder des Anhängers stammten von einem Panzer. Das Feuerwehrauto kam nach dem Dienst in der Feuerwehr Lohnsburg nach Kemating wo der hinterteil des Fahrzeugs zu einem Anhänger der FF-Kemating umfunktioniert wurde. Der Vorderteil ging an Wageneder in Kemating (Schabetsberger). Der Suchscheinwerfer wird noch heute verwendet und ist am Dodge montiert. Das Blaulicht verblieb im Zeughaus Lohnsburg.

Dieses Foto wurde zur Fahrzeugweihe des 1. Feuerwehrautos gemacht. Darauf befindet sich die Mannschaft aus dem Jahr 1946. Die Uniformen wurden dazumals von der Feuerwehr Ried leihweise zur verfügung gestellt. Zur Fahrzeugweihe wurde auch eine Vorführung gezeigt, in welcher die Mannschaft das "Wasser Marsch" in unter 90 Sekunden gegeben wurde!

Dodge

Da sich der Motor dieses Feuerwehrautos im Laufe der Zeit als sehr störungsanfällig erwies, entschloß man sich am 23. September 1948 zum Ankauf unseres heutigen Rüstwagens Marke Dodge zum Preis von S 5300,-. Mit der Motorüberholung wurde ebenfalls wieder Herr Wieländner betraut.

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Bau der damaligen Zeugstätte
Am 12. April 1950 wurde mit dem ausgraben der Grundfeste für die Zeugstätte begonnen und am 8. Mai wurde bereits die Firstfeier gehalten. Die Gesamtausgaben für die neu errichtete Zeugstätte beliefen sich auf S 18.553,20 ausgenommen den vielen Robotleistungen welche von den Feuerwehrkameraden getätigt wurden. Am Pfingstmontag, den 14. Mai 1951 wurde mit Beteiligung der 4 Feuerwehren der Gemeinde Lohnsburg und der Musikkapelle das Zeughaus eingesegnet und seiner Bestimmung übergeben.

Ehemaliges Zeughaus

 

Am 20. September 1953 konnte unsere Wettbewerbsgruppe beim Bezirkswettbewerb den Abschnittssieg und den 3. Platz aller angetretenen Gruppen erringen. Die Teilnehmer dieser siegreichen Gruppe waren: Franz Ornetsmüller, Schmiedbauersohn, Lohnsburg; Martin Schrems, Kramling; Rudolf Auer, Kramling; Ludwig Guggenberger, Kramling; Franz Hamminger, Lohnsburg; Johann Stockinger, Fossing; Georg Berger, Lohnsburg und Josef Linecker, Lohnsburg.

Vom 11. bis 16. Juli 1954 war Hochwasseralarm in Linz. 7 Feuerwehrkameraden stellten eine Woche lang ihren Mann bei dieser Hochwasserkatastrophe.

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75 jähriges Gründungsfest
Am 6. und 7. Juli 1957 feierten wir unser 75 jähriges Bestehen. Am Vortag wurden 14 verdiente Feuerwehrkameraden für 25 jährige Verdienste geehrt. Am Festtag marschierte die Jubelwehr unter Klängen der Musik um 10 Uhr in die Kirche zum Festgottesdienst. Um 12 Uhr war Empfang der 32 Feuerwehren. Um 14 Uhr konnten Landesfeuerwehrkommandant Hartl aus Linz die angetretenen Feuerwehren gemeldet werden. Anschließend hielt Landesfeuerwehrkommandant Hartl eine Festansprache. Danach war Abmarsch zum Festzug. Nach der Defilierung löste sich der Festzug auf. In den Gasthäusern konnten sich die Kameraden noch an den Klängen der Musikkapellen erfreuen.

 

Am 4. Dezember 1964 wurde der Ankauf einer neuen Rosenbauer Pumpe getätigt, welche am 12. Dezember bereits ausgeliefert wurde.


Bezirkswettbewerb in Lohnsburg
Am 13. August 1967 wurden in Lohnsburg die Bezirkswettbewerbe durchgeführt. Wettbewerbsgruppen konnten ihr Können bei diesem Wettbewerb unter Beweis stellen.
Im Jänner 1974 konnte unter Kommandant Josef Linecker der Kauf unseres Tanklöschfahrzeuges getätigt werden.

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Tankwagenweihe am 31. Juli und 1. August 1976

Tankwagen

Am Vortag war um 19 Uhr eine Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal für die gefallenen Feuerwehrkameraden. Anschließend nahm Bezirkskommandant Glechner die Ehrung für 25 und 40 jährige Verdienste im Feuerwehrwesen vor.
Am Festtag war von 7 - 9 Uhr Empfang der 28 Feuerwehren. Im Anschluss daran zelebrierte Feuerwehrkurat Baireder aus Pramet die Feuerwehrmesse, welche infolge schlechter Witterung in der Kirche abgehalten werden mußte. Nach der Messe nahm Kurat Baireder die Tankwagensegnung vor. Bürgermeister Berger und Bezirks-Feuerwehrkommandant Nadler sprachen Worte des Dankes und der Anerkennung an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus. Nach der Defilierung beim Festzug marschierten die Feuerwehren in die Gasthäuser, wo die 3 Gastkapellen Konzerte gaben.

 

22. Mai 1977: Abschnittswettbewerb des Abschnittes Ried-Süd bei uns in Lohnsburg. Trotz der schlechten Witterung konnten 47 Wettbewerbsgruppen ihr Können unter Beweis stellen.

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Bezirkssieger beim Bezirksleistungswettbewerb in Reichersberg
Unsere Wettbewerbsgruppe konnte am 1. Juli 1979 in Reichersberg in Silber den Bezirkssieg und in Bronze den 6. Rang erringen.
Die Teilnehmer dieser siegreichen Gruppe waren: Franz Augustin, Fossing; Willibald Berer, Schönberg; Johann Berer, Felling; Franz Emprechtinger, Lohnsburg; Willi Goldberger, Lohnsburg; Josef Hamminger, Lohnsburg; Josef Spindler, Schönberg; Fritz Ornetsmüller, Lohnsburg und Johann Schnetzlinger, Neulent.

Bewerbsgruppe 1979

 

Statistik der Brände in unserer Gemeinde
Brände aus älterer Zeit sind zumeist nicht mehr festzustellen, da hierüber die Nachrichten recht mangelhaft sind. Erst seit der Gründung von Feuerwehren liegen über vorkommende Brandunglücke genaue Aufzeichnungen vor. Der verstorbene Schuldirektor Hans Schamberger (1891 — 1916) hat uns in seinem Büchlein „Geschichtliches von Lohnsburg" die Brände von 1840 bis 1911 aufgeschrieben. Die weiteren Brände bis heute wurden in den Protokollen unserer Feuerwehren festgehalten. Daß es in unserer Gemeinde, wie auch in anderen Gemeinden, sehr viele Großbrände gab, ist auf die vielen Holzbauten und besonders auf die Strohdächer zurückzuführen, denn gerade der Funkenflug entzündete immer wieder sehr viele Nachbarsgebäude. Auch mangelte es bei den meisten Bauten an einer Blitzschutzanlage. Gerade durch Blitzschlag gab es auch in unserer Gemeinde viele Brände und auch die Zahl der Brandlegungen war nicht unbeträchtlich. Viele Brandfälle blieben auch ungeklärt.

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Nun zur Statistik:

31. Jänner 1840 Brandausbruch im Meindlgütl oder Wirtsgütl (auch
Metzgerhaus geheißen) Lohnsburg, Matzenbauer, Schusterbauer und Brenner-Stöfl wurden ebenfalls ein Raub der Flammen.

1858

brannte das Ortsbauerngut in Kemating nieder,
22. April 1872 das Gasthaus in Gunzing,
1873 das Pöllhaus (Schusterhaus) in Kobernaußen.
1881 Fossing wird ein Raub der Flammen: Rüplbauer,
Krieglbauer, Edtmojer, Hoißbauer, Simandlbauer,
Lederer, Knaußn, Mauser.
28. August 1882 Großbrand in Magetsham: Gaderbauer, Schmied-
haus, Gasthaus und das Tischlerhaus.
30.Juni 1885 Großbrand in Gunzing: Sattlerhaus, Uli, das Wirt-
schaftsgebäude des Michlbauern und des Stein-
bergers.
20. Mai 1888 Tomerlgut in Steinberg
27. November 1888 Brand in Felling: Hauslbauer und Sieber
25. Juli 1889 Großbrand in Lohnsburg: Schreckenstag! Die Wirt-
schaftsgebäude des Schwöller, Fruhstorfer und
Brennerbauerngutes. Auch die Buchleitner und
Schachingerscheunen.
29. August 1889 Das Wirtschaftsgebäude des Hauslbauern in Felling
4. September 1892 Das Wiesnerhaus in Magetsham
29. November 1892 Das Wastlhaus in Mitterberg. Dieser Brand kostete ein
Menschenleben: Die alte Frau Maria Bachinger
wurde durch einen umstürzenden Balken erschlagen.
5. Juli 1894 Leitnbauer in Hochkuchl
13. Juli 1899 Seppenbauer in Steinberg
7. August 1899 Hausldokter in Mitterberg
2. Februar 1900 Binderhaus in Kobemaußen
24. April 1901 Heiligenmühle
22. Juni 1902 Märtlbauer in Schlag
17. Juli 1903 Spieler in Schönberg
Der Feuerwehrhauptmann Georg Seeburger von
Waldzell erleidet durch einen stürzenden Kamin töd-
liche Verletzungen. Er starb am 21. Juli 1903. Siehe
Gedenkstätte in Schönberg.
25.Juni 1904 „Hofbauer in Holz" Gunzing Hofbauer
30. August 1906 Gunzing 2 Häuser: Wagner und Dachs
17. Juli 1910 Märtlgut in Guggenberg
24. März 1911 Burgweger in Lohnsburg
15. Juli 1911 Jodlmann in Schrattenbruck
14. Mai 1919 Brand in Fossing; Hoisbauer und Edtmaier-Stall
24. April 1920 Binder in der Edt
4. Dezember 1923 Brand in Kobernaußen: Kramer
28. November 1924 Brand beim Binderhaus in Kobernaußen
15. Dezember 1925 Brand des Stadels des Gasthofes Gadermeier, Lohns-
burg.
Im Jahre 1929 Brand beim Karlbauer und Simandlhaus in Gunzing.
Wurde nicht ausgefahren, da diese Brände nicht be-
merkt und daher auch nicht alarmiert wurden.
21. Juni 1929 Brand durch Blitzschlag beim Knebelsberger, Hochkuchl
5. November 1932 Brand beim Wirt in Stelzen: Stadel und Hütte ab-
gebrannt.
7. Jänner 1933 Brand beim Gasthaus Hillinger, Gunzing.
11. November 1933 Brand im Haus des Litzlbauer Tischler, Lohnsburg.
27. Mai 1935 Brand in Fossing; Bartlhans und Woidlbauer. Die
Wohnhäuser derselben Gehöfte konnten gerettet
werden.
19. November 1935 Brand beim Matznbauer in Lohnsburg. Es brannte
der Stadl ab.
30. Oktober 1936 Brand beim Weberbauer in Gunzing. Es brannte die
Scheune nieder.
18. Dezember 1936 Brand beim Knirzinger in Schmidham.
7. Jänner 1937 Brand beim Krämer in Kobernaußen (letzter Brand
vor 15 Jahren).
11. Juli 1937 Brand in Magetsham: Hofbauer und Röschhaus
3. Oktober 1937 Brand beim Uli in Gunzing
6. Mai 1941 Brand beim Godermann in Gunzing
14. September 1946 Brand in der Tischlerei Johann Wiesmaier, Lohnsburg
1. Oktober 1946 Brand in der Tischlerei Johann Wiesmaier, Lohnsburg
2. März 1947 Brand bei Martin Kellerer, Schwarzmann, Reintal.
Es brannte die Scheune nieder.
6. August 1947 Brand bei Georg Bergtaler, Jodlmann, Schrattenbruck, Scheune, Hütte und Wagenremise.
8. März 1948 Brand im Abstellager der Volksschule Lohnsburg
16. November 1948 Brand bei Putz, Bartlhans in Fossing
5. Juni 1950 Waldbrand in Schwarzmoos
27. August 1950 Waldbrand am Herndlberg
6. April 1953 Brand bei Tischler Zenz in Fossing
10. März 1955 Brand bei Sägewerk Emprechtinger, Müller in Kramling
11. September 1955 Brand bei Wieserpointner in Neulent
12. März 1956 Brand bei KFZ-Werkstätte der Firma Gadermeier, Lohnsburg.
24. September 1965 Brand bei Schnetzlinger, Ortner in Felling. Es brannten Stall, Scheune und Hofhütte nieder.
28. Februar 1968 Brand bei Klugsberger, Gugg in Schmidham
9. Dezember 1971 Brand bei Wirt Berghammer in Stelzen
3. Februar 1972 Brand bei Schmidbauer, Franzbauer in Kemating. Es brannten 2 Objekte nieder.
5. März 1973 Brand beim Wolffanger, Schrattenecker in Neulent. Es brannte die Hofhütte nieder.
19. Februar 1974 Brand bei Firma Schrattenecker, chemische Artikel, Lohnsburg
15. April 1975 Brand bei Firma Schrattenecker, chemische Artikel, Lohnsburg
29. Juli 1975 Brand infolge Blitzschlag bei Martin Höckner, Schönberg. Es brannten Stall, Scheune und Hofhütte nieder
24. November 1980 Brand bei Gugg in Schmidham. Es brannten 2 Objekte ab.
7. Februar 1981 Brand bei Firma Schrattenecker, chemische Artikel, Lohnsburg
23. Juni 1983 Brand bei Walter Lechner, Schmidham. Scheune abgebrannt.
1983

Brand beim Ortbauer in Schmidham. Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr noch 5 Feuerwehren der Umgebung.

Bild 1 Bild 2

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Der Ausschuß, stand 1985

KOMMANDANT
Franz Augustin, Simandlbauer in Fossing
STELLVERTRETER
Johann Walchetseder, KFZ-Mechaniker, Kramling
ZUGSKOMMANDANT
Franz Emprechtinger, Landwirt, Lohnsburg
SCHRIFTFÜHRER
Johann Reisecker, Gastwirt in Schönberg
KASSIER
Franz Strasser, Landwirt in Lohnsburg
ZEUGWART
Josef Spindler, Landwirt in Schönberg

Der erweiterte Ausschuß
Dr. Alois Pumberger, Lohnsburg; Bürgermeister Georg Berger, Lohnsburg; Albert Buttinger, Lohnsburg; Willibald Berer, Schönberg; Johann Eitzinger, Lohnsburg; Walter Fruhstorfer, Kramling; Friedrich Mitterbuchner, Lohnsburg; Friedrich Ornetsmüller jun., Lohnsburg; Josef Paulusberger, Schönberg; Johann Schnetzlinger, Aspach; Karl Schweickl, Gunzing.
Mitgliederstand 116 Aktive, 25 Altgediente, 61 Unterstützende.

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Die verliehenen Leistungsabzeichen für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lohnsburg a. K.

LA in Gold
LA in Silber
LA in Bronze
Franz Augustin Johann Berer Johann Walchetseder
Georg Berger Willibald Berer Karl Wageneder
Johann Diermaier Georg Bergtaler jun. Johann Strasser
Johann Eitzinger Anton Brettbacher Georg Strasser
Josef Linecker Rudolf Diermair Johann Stockinger
Franz Ornetsmüller Franz Emprechtinger jun. Georg Schrems
Johann Schnetzlinger Walter Fruhstorfer Ferdinand Reiter
  Willi Goldberger Johann Krautgartner
  Josef Hamminger

Franz Hamminger sen.

  Klaus Hamminger Willi Haginger
  Franz Leitl jun. Johann Burgstaller
  Karl Marschal Willui Brettbacher
  Fritz Ornetsmüller jun.  
  Josf Spindler  
  Karl Schweickl  

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Die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Lohnsburg
Kommandanten bis 1985

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Aus alten Dokumenten

Die Überreichung des Ehrenzeichens für 25 jährige Mitgliedschaft 1906
Folgende Mitglieder der Feuerwehr bekamen die kaiserliche Auszeichnung:
1. Johann Hattinger, Lohnsburg
2. Franz Hamminger, Lohnsburg
3. Franz Gadermeier, Sieber in Felling
4. Georg Hattinger, Heiß in Magetsham
5. Josef Mühringer, Michlmann in Schrattenbruck
6. Jakob Kettl, Lohnsburg
7. Josef Ornetsmüller, Schusterbauer m Lohnsburg
8. Josef Unverdorben, Zimmermann
9. Stefan Ornetsmüller, Edmeier in Fossing
10. Leopold Reuer, Schmied in Lohnsburg
11. Jakob Zellner, Schuhmacher in Lohnsburg.
Die Ehrenzeichen wurden den Wehrmännern vom Bezirkshauptmann Planck an die Brust geheftet. Der Löschmeister Ramminger dankte namens der Ausgezeichneten und brachte auf seine Majestät dem Kaiser ein dreifaches „Hoch" aus. Die Musik spielte das Kaiserlied.

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Feuerwehrlied Hornsignale 1905 Dokument Dokument
Dokument Dokument Dokument Dokument

Die Gefallenen und Verstorbenen 1914 -1918


GEORG PUTZ
Bauerssohn vom Bartlhansengute in Fossing
gef. am 21. November 1914 im 26. Lebensjahr
auf dem nördlichen Kriegsschauplatz


JOSEF BADER
Bauer am Kitzherndlgute in Felling
gest. am 29. Jänner 1915 im 39. Lebensjahr
im Garnisons-Spital in Graz


JOHANN AUGUSTIN
Bauer am Simandlbauerngute in Fossing
gef. am 23. Oktober 1914 im 31. Lebensjahr
auf dem nördlichen Kriegsschauplatz


FRANZ KARRER
Hausbesitzerssohn in Schrattenbruck gef. im Mai 1915 im 22. Lebensjahr auf dem nördlichen Kriegsschauplatz


JOHANN REITER
Hausbesitzer und Brunnenmacher in Lohnsburg gest. im März 1916 im 43. Lebensjahr in russischer Gefangenschaft (Sibirien)


MARTIN GADERMEIER
Kroißensohn von Lohnsburg
gef. am 23. November 1917 im 28. Lebensjahr
an der italienischen Front

Die gefallenen Wehrkameraden 1939 -1945


JOSEF ASCHENBERGER

Bauerssohn vom Pauschenbergergute in Schönberg
gef. am 20. August 1942 im 21. Lebensjahr im Osten


GEORG BERGER

Hausbesitzerssohn in Lohnsburg 14 gef. am 9. September 1941im 21. Lebensjahr im Osten

CHRISTIAN DANNER
Briefträgerssohn in Lohnsburg gef. am 6. Juni 1942
im 27. Lebensjahr im Osten


RUDOLF BURGSTALLER

Landarbeiter in Lohnsburg gef. am 29. Juli 1944 im 23. Lebensjahr im Osten

JOSEF EMPRECHTINGER
Burgwegersohn in Lohnsburg gest. am 28. August 1944
im 22. Lebensjahr in Lettland

JOSEF KARRER

Hausbesitzerssohn in Lohnsburg
gef. am 10. April 1944 im 20. Lebensjahr im Osten

ALOIS ZEILINGER

Bauerssohn vom Eckergute in Hochkuchl
gest. im August 1946 im 26. Lebensjahr in Rußland

JOHANN ZEILINGER

Bauerssohn von Schmidham gef. am 20. Dezember 1941 im 28. Lebensjahr im Osten

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Publiziert am: Mittwoch, 08. April 2009 (17461 mal gelesen)
Copyright © by Freiwillige Feuerwehr Lohnsburg

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